Newsletter 2012
(Januar bis
Dezember 2012)
Ausgewählte
Auszüge verschiedener Newsletter und Artikel
zur Internetsecurity und anderen aktuellen Themen.
Urheberrechtsbelehrung
Alle hier
aufgelisteten Meldungen sind, sofern sie nicht explizit
entsprechend anders gekennzeichnet sind,
nicht als eigenständiger Bestandteil meines Webangebotes,
sondern lediglich als Zitate
mit Verweisen (Links) auf die Beiträge Dritter in öffentlichen
Online-Medien u.a. der Tagespresse zu verstehen.
Sie unterliegen demzufolge ausnahmlos direkt dem Urheberrecht der
jeweiligen Autoren oder Quelleninhaber.
Siehe hierzu auch meinen Disclaimer.
Die
Beiträge der einzelnen Seiten umfassen in der Regel etwa die
letzten 6-12 Monate, sind chronologisch absteigend geordnet
und können mit der Suchfunktion nach Schlüsselbegriffen
gescannt werden.
Ich möchte
ergänzend darauf hinweisen, dass viele der "weiterführenden
Links" auf aktuelle Seiten der Tagespresse
oder Fachzeitschriften führen und daher oft nur zeitlich begrenzt oder mit veränderter URL zur
Verfügung stehen.
Gelegentliche tote Links lassen sich daher kaum
vermeiden.
Man beachte hierbei bitte das jeweilige Datum "(...)"
der Meldung.
In einigen Fällen führen diese Links aber auch zur Startseite
des Anbieters und können dort mittels Suchfunktion
und der Nummer
hinter der
URL erneut aufgerufen werden.
(Beispiel: http://www.pcwelt.de/news/viren_bugs/40130/)
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BSI ruft zum
DNS-Check auf (11. Januar 2012)
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Dazu hat das Amt gemeinsam mit der Deutschen Telekom und dem Bundeskriminalamt eine Webseite unter der URL www.dns-ok.de aufgesetzt. Internetkriminelle hatten die Schadsoftware über das "DNS-Changer-Botnetz" auf 4 Millionen Rechnern in 100 Ländern verbreitet und dabei die DNS-Einstellungen von Windows- und Mac-Usern manipuliert. Die Betreiber wurden im November von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet. Das FBI hat danach die bösartigen DNS-Server durch korrekt arbeitende ersetzt. Diese sollen aber zum 8. März abgeschaltet werden. Daher sollten Internetznutzer ihre Systeme auf Befall überprüfen, da sonst ab März die DNS-Namen nicht mehr aufgelöst werden. Ist das System von der Schadsoftware befallen, liefert der "infizierte" DNS-Server die IP-Adresse eines Servers zurück, der eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige bekommt. Auf einem sauberen System erscheint eine grüne Statusmeldung.
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Computerwurm
klaut
Facebook-Passwörter (07. Januar 2012)
Wie die Sicherheitsspezialisten von Seculert melden, ist eine Variante des seit April 2010 bekannten Computerwurms Ramnit auf das Abgreifen der Login-Daten von Facebook-Accounts spezialisiert. Über 45.000 Konten sollen bereits kompromittiert sein, vor allem von Benutzern in Frankreich und Großbritannien.Ramnit wurde von Microsofts Malware Protection Center (MMPC) als Multi-Komponenten-Malware beschrieben, die sowohl Windows-Programme als auch HTML-Seiten infizieren kann und Informationen wie gespeicherte FTP-Zugangsdaten und die Inhalte von Browser-Cookies stiehlt.
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BKA sperrte Nutzer von
Anonymisierungsdiensten aus (02. Januar 2012)
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat eine Zugriffsblockade auf seine Webseite für Nutzer von Virtual Private Networks wieder aufgehoben, nachdem sich der Bundesdatenschutzbeauftragte eingeschaltet hat. Im Sommer 2011 hatten sich Surfer, die mithilfe von Anonymisierungsdiensten im Netz unterwegs waren, wegen der Aussperrung vom BKA-Angebot an den obersten Datenschützer der Nation gewandt. Dessen Büro bat die Polizeibehörde um Stellungnahme. Wie jetzt bekannt wurde, hob das BKA daraufhin die Sperre im Herbst wieder auf.
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E-Plus wird allmählich
zu E-Minus!
Auch 2012 wieder Netzausfälle
ohne Ende (06. Januar 2012)
Schon seit Juni 2011 überschlagen
sich die Meldungen über ständige Ausfälle des E+/UMTS Netzes.
Folgender
Fehler:
Entweder loggt sich das Handy zunächst ganz normal ein, man kann
aber zeitweise oder auf Dauer weder anrufen noch angerufen werden.
Meist ist jedoch von vorneherein gar kein UMTS-Netz (=3G) mehr
vohanden.
Vermutliche
Ursache:
Hier schweigt sich der Betreiber weitgehend aus und die
Servicecenter geben ebenso widersprüchliche wie nebulöse Infos
über Hardwarefehler an die Kunden weiter.
Angeblich ein Serverfehler, der in Kürze behoben
sein wird. Einmal sei der UMTS-Ausbau daran schuld, dann wieder (natürlich
noch ungeklärte) Ausfälle von Sendemasten,
zentralen Netzmodulen oder ganzen Basisstationen....Und das alles
dann gleich auch noch bundesweit und monatelang?
Meiner Ansicht nach spricht gerade die bundesweite Verbreitung des Problems eher für einen systemischen Softwarefehler in den serverinternen UMTS-Protokollen, der u.a. auch verhindert, dass ein einmal eingeloggtes UMTS-Handy z.B. mit einer (angeblich) inkompatiblen älteren SIM-Karte zumindest bei gescheitertem Funktionscheck auch automatisch vom Server selbst wieder ausgeloggt wird. Dadurch kann die Suche des Handys nach einem anderen, kompatiblen Netz nicht fortgesetzt werden. Das Gerät verbleibt dann wie beschrieben blockiert im UMTS-Netz und kann fortan nicht mehr kommunizieren. Selbst nach einem Neustart wählt es ja zunächst das gleiche Netz erneut aus, falls dessen lokale Feldstärke andere Netze dominiert, und es stellt sich natürlich sofort wieder der gleiche dysfunktionelle Zustand ein. Mit nicht UMTS-fähigen Handys sollte der Fehler daher nicht auftreten, da diese sich grundsätzlich nur in den herkömmlichen GSM-Netzen einloggen können und das UMTS-Netz ignorieren. Bevorzugtes Auftreten des Fehlers soll vor allembei "älteren" SIM-Karten möglich sein, die angeblich nicht UMTS-tauglich sind. (Gibt es das überhaupt???) Warum genau aber diese Inkompatibilität vorliegt, bleibt allerdings weitgehend im Dunkel! Da aber durchaus auch neuere Karten und/oder Handymodelle einschl. I-Phones und sonstigen Smartphones betroffen sind, wird der Fehler sicherlich woanders zu suchen sein.
Lösung:
Solange die serverinternen Kommunikations-Protokolle nicht
korrigiert werden, ist keine Verbesserung der Situation in Sicht.
Man kann sich aber auch provisorisch selbst behelfen, indem man
das Handy in den Netzoptionen zunächst von automatisch
auf manuell umstellt, die "bevorzugten" 3G-Netze
in der Liste des Handys am besten komplett löscht und danach ein
festes GSM-Netz (ZB.: 900-1800 MHZ bei Dualbandern oder 1900MHz
bei bestimmten Einbandern) wählt. Danach Handy ausschalten und
neustarten. Zumindest die normalen Telefonverbindungen einschließlich
SMS sollten dann wieder einwandfrei funktionieren.
MMS und Internet kann man aber natürlich getrost vergessen.
Bitte
beachten Sie auch folgenden BLOG:
http://totalausfall.kabelstoerung.de/storungen-im-e-plus-mobilfunknetz.html/comment-page-152#comments
Trojaner TR/Offend.6012699.1
bei Firefox-Update? (04. Januar 2012)
Beim Update von Firefox kann es zuweilen schon mal zu Virenwarnungen (False Posiv) kommen.
Aktuell beglückte mich der Virenwächter von AVIRA Antivir (Version
10) beim Updaten von FF-Version 8 auf 9.0.1
zwischenzeitlich mit folgender Warnung:
| In
der Datei 'C:\Users\XXXXXXX\Desktop\Wartung\Downloads\Firefox
Setup 9.0.1.exe.part' wurde ein Virus oder unerwünschtes Programm 'TR/Offend.6012699.1' [trojan] gefunden. |
Die Datei Setup 9.0.1.exe.part ist eine partielle, temporäre
Datei des integrierten FF-Downloadmanagers, die während des
laufenden Downloads eines Files vom Downloadmanagermodul des
Firefox parallel zur eigentlichen Datei (Hier: Setup 9.0.1.exe) erstellt und erst nach
erfolgreichem Abschluss des Ladevorganges automatisch wieder
entfernt wird.
Durch diese partielle Datei sollen u.a. beliebiges Anhalten und
anschließende Wiederaufnahme eines gestarteten Downloads ermöglicht
werden.
Während des Downloadvorganges wächst daher die Dateigröße der
partiellen Datei ständig an, wogegen die Größe der finalen
Datei bis zum Abschluss nominal
0
Bytes beträgt.
Bricht man den Download aus irgendwelchen Gründen zu einem
bestimmten Zeitpunkt ab, kann die unvollständige Datei bzw. das
generierende Modul des Downloadmanagers aufgrund bestimmter
Programmaktivitäten u.U. über die heuristische Erkennung eine
allgemeine oder signaturspezifische Virenwarnung auslösen, weil
diese Programmaktionen den Aktivitäten bestimmter Schadprogramme
ähneln.
Das Antivirenprogramm gibt dann eine entsprechende Falsch-Warnung
aus.
Weitere Links:
http://forum.avira.de/wbb/index.php?page=Thread&postID=1142701
Hacker-Gruppe
veröffentlicht Kundendaten
von US-Sicherheitsfirma (01. Januar 2012)
Nach ihrem Cyberangriff auf renommierte US-Sicherheitsberater hat die Hackerorganisation "Anonymous" nach eigenen Angaben gewaltige Mengen Kundendaten ins Netz gestellt. Die lose organisierte Gruppe veröffentlichte in der Nacht zu Silvester Links, die zu 75.000 Namen, Adressen, Kreditkartennummern und Passwörtern von Kunden des Unternehmens Stratfor führen sollen. Die Gruppe kündigt zwar weitere Cyberattacken für die Silvesternacht an, doch blieben Informationen darüber zunächst aus.
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